Housesitting in London: Erfahrungen & Tipps von Diana & Dieter

Housesitting in London bietet eine großartige Möglichkeit, eine der spannendsten Metropolen Europas nicht nur zu besuchen, sondern wirklich zu erleben. Statt in teuren Hotels zu übernachten, lebt man in typischen Wohnvierteln, kümmert sich um Tiere und taucht ganz selbstverständlich in den Alltag der Stadt ein. Zwischen roten Doppeldeckerbussen und gemütlichen Wohnstraßen entsteht so ein völlig neues Lebensgefühl: London als „Zuhause auf Zeit“.

Über ihre Erfahrungen sprechen dieses Mal Diana & Dieter von postcardforyou.de. Die beiden sind seit Längerem auf Langzeitreise unterwegs und entdecken die Welt gerne mit Housesitting. Im Interview erzählen sie, wie sie ihre Sits in London gefunden haben, was ihnen dort besonders gefallen hat und warum diese Art zu reisen in einer Großstadt wie London ein echter Gamechanger sowohl fürs Reisebudget als auch fürs Lebensgefühl sein kann.

Housesitting in London: Diana & Dieter berichten von ihren Erfahrungen
Diana & Dieter von postcardforyou.de in London

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Housesitting in London: Erfahrungsbericht, Tipps & Interview

Housesitting in London auf einen Blick

Ort: London, Vereinigtes Königreich
Dauer: etwas mehr als 1 Monat, verteilt auf zwei Housesits
Stadtteile: Camden Town & Brockley (Lewisham)
Tiere: Jack-Russell-Mix, Havaneser & eine Stadtkatze
Plattform: TrustedHousesitters
Typische Dauer: meist 2 Tage bis 2 Wochen, längere Sits über 4 Wochen eher selten
Bewerbung: auch kurzfristig möglich, bei festen Reisedaten besser frühzeitig suchen
ÖPNV: sehr gut ausgebaut, Kreditkarte reicht für Bus & Tube
Wichtig: Lage genau prüfen, da der London-Filter teils auch Umland mit längerer Fahrzeit anzeigt. Auch den Stadtteil recherchieren: Handelt es sich um eine „sichere“ Gegend?

Vorteile: großes Sparpotenzial bei den Unterkunftskosten, Wohnen in echten Londoner Wohnvierteln statt im Hotel, eigene Küche und damit geringere Essensausgaben, viele Parks für Hundespaziergänge, authentisches „London as a local“-Gefühl, gute Kombinierbarkeit mit Remote-Arbeit

Nachteile: hohe Lebenshaltungskosten trotz gesparter Miete, mit Hund eingeschränkte Flexibilität bei langen Sightseeing-Tagen, beliebte Stadtteile können schnell mehrere Bewerbungen erhalten, teils enge und steile Treppenhäuser, unberechenbares Londoner Wetter.

Kurzfazit: Housesitting in London eignet sich besonders für alle, die die Stadt intensiv erleben und Verantwortung für Tiere übernehmen möchten. Wer Lage, Budget und Tagesplanung vorher gut recherchiert, kann dadurch London als echtes Zuhause auf Zeit kennenlernen.

Housesitting in London: Wie kommt man dazu?

1. Wie seid ihr ursprünglich auf Housesitting gekommen und was hat euch motiviert, in London Häuser zu hüten?

Die ganz knappe Antwort: Ursprünglich sind wir auf Housesitting aufmerksam geworden, um Geld zu sparen.

Während unserer Weltreise 2022-2024 wollten wir Länder wie Neuseeland und Australien besuchen. Allerdings merkten wir schnell, wie teuer dort bereits eine Übernachtung ist. Für uns war es damals in Neuseeland alles um die 120 NZD. Das ist schon krass. Eine Jahresmitgliedschaft bei TrustedHousesitters kostet in etwa genauso viel. So haben wir uns recht schnell angemeldet und konnten uns so auch zwischen dem ganzen Reisen längere Aufenthalte an einem Ort erlauben.

Für London ist es im Prinzip die gleiche Motivation. Wir lieben London. Den Trubel. Die Sehenswürdigkeiten. Die Stadt ist einfach ein Traum. Allerdings sind die guten Übernachtungsmöglichkeiten auch wieder super teuer. Und wir sind inzwischen wirklich zu alt für Hostels. Londoner Housesits ermöglichen uns zudem einen wirklich authentischen Einblick in das Leben als Londoner in den Stadtvierteln, wo Touristen sonst nicht so hinkommen.

2. In welchen Stadtteilen Londons wart ihr schon als Housesitter unterwegs und wie lange insgesamt?

Wir waren in Camden Town, was ein Glücksgriff war und absolut mitten im Geschehen, mit den schönsten Parks in Laufnähe.

Und in Brockley, das gehört zum Stadtteil Lewisham. Das ist jetzt nicht so hip in den meisten Fällen. Allerdings hatten wir auch hier wieder Glück und waren in einer sehr schönen Nachbarschaft mit tollem Farmersmarket in der Nähe.

Insgesamt waren wir etwas mehr als einen Monat in London.

3. Wie liefen eure Housesits in London ab, von Ankunft bis Übergabe mit den Hosts?

Lustigerweise war es bei beiden Housesits in London ziemlich ähnlich: Wir machen vorab immer einen Videocall zum Kennenlernen. Wir haben schon erlebt, dass Zusagen ohne Kennenlernen nicht gut funktionieren. Deshalb ist der Call für uns Pflicht.

Bei beiden Housesits haben wir die Hosts vorher sogar persönlich in ihrem Zuhause besucht. In Camden haben wir auf einen Hund aufgepasst, in Brockley auf einen Hund und eine Katze. Es war gut, dass uns die Tiere vorab in ihrer gewohnten Umgebung kennenlernen konnten. Das haben wir so bisher nur bei den Londoner Housesits erlebt, weil es sich zeitlich gut in unseren Plan und den der Hosts einfügen ließ. Nach diesem ersten Beschnuppern sind wir dann zum vereinbarten Einzugsdatum eingezogen.

Beim Housesit in Brockley war die Familie bei unserer Ankunft bereits abgereist, aber wir hatten die Übergabe bereits beim Beschnuppern gemacht. In Camden hatten wir eine Nacht Überlappung. Auch das machen wir gern, so können wir die Routinen des Hundes nochmal miterleben.

Wir bekommen meistens einen Guide mit Tipps in der Umgebung, WLAN-Passwort, Müllkalender, Futterplan usw. und tauschen WhatsApp-Nummern aus.

In Camden haben wir unseren Hosts auf Wunsch täglich ein Update geschickt. Ansonsten bleibt die Kommunikation dazwischen eigentlich ziemlich ruhig, außer es gibt besondere Vorkommnisse. Wie in Brockley, als unser kleiner Schützling plötzlich anfing zu humpeln. Da geben wir natürlich sofort Bescheid.

Am letzten Tag ist immer eine Grundreinigung des Hauses oder Apartments angesagt, um es genauso zu verlassen, wie wir es bekommen haben, oder besser. Hier haben wir bei beiden Housesits am Ende eine persönliche Übergabe machen können, was schön war. Das haben wir bislang nicht oft erlebt.

Petsitting in London Erfahrungen mit Katze und Hund
Housesitting in London: Hund und Katze schauen neugierig aus dem Fenster.

Plattformen & Nachfrage für Housesitting in London

4. Über welche Plattform habt ihr eure Housesits in London gefunden und wie zufrieden seid ihr mit den Angeboten dort?

Wir finden alle unsere Housesits weltweit über TrustedHousesitters.

In London gibt es ein Überangebot an Housesitting-Inseraten. Wir haben sehr kurzfristig gesucht (circa 1 Monat vorher) in der Ferienzeit und hätten uns bei mindestens 50 bewerben können. Man sollte schauen, in welchem Stadtteil sie sind.

Wichtig: Wenn du bei TrustedHousesitters nach London filterst, können auch Orte im weiteren Umland auftauchen. Teilweise bist du dann mit den Öffis schnell 1 bis 2 Stunden unterwegs. Schau deshalb immer genau auf die Karte und die Anbindung.

5. Wie schätzt ihr die Nachfrage ein: Gibt es viele Bewerber für London-Sits, oder findet man mit einem guten Profil dennoch gute Chancen?

London-Sits sind gefragt, aber nicht so sehr wie in ganz Südeuropa, wo man innerhalb von 5 Minuten der letzte Bewerber ist, bevor das Housesitting-Inserat auf TrustedHousesitters für weitere Bewerbungen automatisch geschlossen wird.

Wenn man nah am Stadtkern sein möchte und Hunde bzw. Katzen haben will, die man auch mal alleinlassen kann, muss man sich schon durch die ganzen Angebote durchsuchen. Bisher haben wir immer etwas gefunden.

Wenn ich nur an bestimmten Daten Zeit hätte, würde ich mir allerdings immer einen Suchticker einstellen, um sicherzugehen, genau das Datum abzudecken.

Tipp für London-Suche: Checke Karte und Fahrzeit, richte einen Suchticker ein, und bewirb dich schnell, wenn Lage und Tier-Routine passen.

Tiere & Organisation beim Housesitting in London

6. Welche Tiere habt ihr in London betreut? Gibt es Besonderheiten im Vergleich zu Housesits auf dem Land (z. B. Stadtkatzen, Hundespaziergänge im Park, Haustierregeln in der Stadt)?

Wir haben in Camden einen Hund betreut, genauer gesagt einen Jack-Russell-Mix. Und in Brockley einen Hund, einen Havaneser, und eine Stadtkatze.

Es ist immer gut, sich bei Hunden mit der Rasse auseinanderzusetzen. Hierbei zeigt sich schon das instinktive Verhalten, wie bei einem Jack Russell. Der ist ein Jagdhund, also haben wir sie im Park definitiv immer an der Leine gehalten, auch wenn der Besitzer das anders macht, weil sie Eichhörnchen hinterherjagt. Insbesondere bei einem Housesit von ein paar Wochen weiß man nicht zuverlässig, ob der Rückruf klappt, egal wie trainiert das Tier ist, denn die Instinkte kicken. Allerdings fragen wir immer nach den Regeln und dem Können des Tieres.

Am besten erkundigt man sich fürs Gassigehen in London immer nach den Parks und wie weit sie entfernt sind. Ansonsten kannst du nur durch die Viertel laufen, was für uns und den Hund nicht die schönste Erfahrung ist. Zudem ist es super praktisch zu wissen, ob der Hund für die öffentlichen Verkehrsmittel trainiert ist. Dann kannst du Ausflüge mit ihm ins Umland oder auch mal in einen anderen Stadtteil unternehmen. Hierfür sollte er natürlich auch mit Menschenmassen klarkommen. Wir haben unsere Housesitting-Gastgeber auch gefragt, ob die Hunde geeignet sind, um uns in den Pub oder ins Restaurant zu begleiten. Das klingt wahrscheinlich selbstverständlich, aber ist es für viele Tiere nicht, weil sie nicht entspannen können und viel zu gestresst sind oder andere Tiere anbellen. Da hat man selbst auch wenig vom Restaurantbesuch.

Bei der Stadtkatze gab es keine anderen Regeln als auf dem Land. Bisher hatten wir nur Housesits, bei denen die Katzen in der Nacht reingeholt werden mussten. Das hat aber immer problemlos geklappt.

Diana mit Housesitting-Hund im Londoner Hundepark
Diana mit Housesitting-Hund beim Spielen im Dogpark von London.

7. Wie habt ihr die Organisation und Zuverlässigkeit der Gastgeber erlebt? Und gibt es kulturelle Unterschiede im Vergleich zu Deutschland oder anderen Ländern?

In Deutschland ist Housesitting aus unserer Sicht noch weniger verbreitet, viele finden die Idee erstmal ungewohnt. Oder hast du mal bei deinen Freunden gefragt, ob sie sich das vorstellen könnten, dass fremde Menschen während ihres Urlaubs bei ihnen zu Hause wohnen? Wir kennen da nur laute Aufschreie und Empörung.

In London und generell im UK wirkt das deutlich normaler. Unsere Hosts in London waren gut organisiert und sehr zuverlässig.

Was man vor dem Housesitting in London wissen muss

8. Gab es Herausforderungen, die typisch für London sind, zum Beispiel enge Wohnverhältnisse, Öffis mit Haustieren oder laute Innenstädte?

London ist typisch teuer. Auch, wenn man sich die Wohnkosten spart, wird man ein Heidengeld ausgeben, weil die Lebensmittel in den Supermärkten teuer sind und man natürlich auch die ein oder andere Leckerei entdecken wird, die man schnabulieren will. Deshalb ist London auch mit Housesit nichts für den ganz kleinen Geldbeutel.

Unsere beiden Housesits sind glücklicherweise sehr ruhig gelegen. Deshalb war Lärm nie ein Problem. Wir haben sogar Füchse gesehen. Das mitten in London war schon besonders. Manche Treppenhäuser sind schmal und steil. Mit großem Koffer oder viel Gepäck kann das kurz sportlich werden, ist aber machbar.

Petsitting in London mit Hund und Katze beim Kuscheln
Diana & Dieter kümmern sich um die Housesitting-Tiere in London.

9. Wie lang sind typische Housesitting-Zeiträume in London, eher Wochenenden oder mehrere Wochen? Und wie früh sollte man sich bewerben?

Wir denken, in London findet man typischerweise alles, weil es so viele Housesitting-Angebote gibt. Allerdings sind längere Sits von über 4 Wochen eher die Seltenheit. Als wir geschaut haben, waren vor allem Sits von 2 Tagen bis 2 Wochen online.

Wir haben uns selbst nicht so früh beworben (circa einen Monat vorher). Aber, wenn man sichergehen will, dass man einen Housesit bekommt, sollte man schon frühzeitig schauen.

10. Welche Jahreszeiten oder Stadtteile würdet ihr für Housesitting in London besonders empfehlen?

Für die Jahreszeiten empfehlen wir alles außer Winter, wobei wir schon sehr viele Empfehlungen für die Vorweihnachtszeit bekommen haben, da sei London sehr romantisch.

Wir waren bereits im Frühjahr, Sommer und Herbst da und hatten mal Glück (wie bei unseren Housesits) oder Pech und es regnete ein komplettes Wochenende lang. Das ist eben das Londoner Wetter, nicht berechenbar. Zudem muss man bedenken, dass es im Sommer echt voller Touristen ist.

Bei den Stadtteilen kommt es ganz darauf an, was du selbst magst. Willst du es lieber ruhiger, brauchst du viel Grün, magst du hippe Cafés in der Nähe, willst du gut angebunden sein, willst du viele Sightseeing-Sachen machen …

London hat für jeden Charaktertyp etwas dabei.

Wir würden uns persönlich immer nach dem ÖPNV-Netz orientieren, damit für deine Präferenzen die Anbindung stimmt.

11. Was sollte man an Dokumenten oder Voraussetzungen mitbringen, z. B. Oyster Card, Führerschein fürs Umland, Versicherungen?

Das Gute ist, du musst dich um fast nichts vorher kümmern. Aber alle Angaben sind hier ohne Gewähr.

Die Oyster Card ist absolut nicht notwendig, da man heutzutage mit seiner Kreditkarte in London bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln ein- und austappen kann. Das macht es ziemlich simpel und unkompliziert. Wir würden uns persönlich allerdings damit beschäftigen, wie man vom Flughafen zur Unterkunft kommt, da gibt es krasse preisliche Unterschiede je nach öffentlichem Verkehrsmittel.

Beim Handy lohnt ein kurzer Check: Manche deutsche Tarife behandeln das Vereinigte Königreich wie EU-Roaming, andere nicht. Das siehst du in deiner Tarifübersicht.

Für die medizinische Absicherung hängt es davon ab, wie du versichert bist. Viele nutzen auf Reisen zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung, um auf Nummer sicher zu gehen.

In London selbst brauchst du kein Auto. Wenn du allerdings fährst, denk daran: Hier herrscht Linksverkehr!

Diana beim Gassigehen in London mit Housesitting-Hund.

Sightseeing in London in Kombination mit Housesitting

12. Wie gut lässt sich Housesitting in London mit Remote-Arbeit, Sightseeing und Alltagswegen kombinieren?

Je nach Housesit und Verpflichtung dort lässt sich das perfekt kombinieren. Wir hatten einen Housesit, bei dem der Hund 2-3 Stunden am Tag Auslauf brauchte, und dennoch haben wir Remote-Arbeiten, Sightseeing und Verpflichtungen unter einen Hut bekommen. Allerdings waren wir jeden Tag auch so um die 15.000 bis 20.000 Schritte unterwegs.

Warum Housesitting in London mehr ist als ein Städtetrip

13. Wie unterscheidet sich euer Alltag beim Housesitting in London von einem klassischen Städtetrip? Hattet ihr eher das Gefühl, dort „zu wohnen“?

Das Wohngefühl ist definitiv höher, weil die Viertel normale Wohnviertel sind. Außerdem muss man sich um einen Haushalt kümmern, was man bei einem normalen Städtetrip eher nicht hat. Wir haben besonders in London sehr genossen, eine Küche zu haben und kochen zu können, denn nur auswärts essen ist hier besonders kostenintensiv.

Ein weiterer großer Unterschied ist, dass wir nicht klassisch Sightseeing gemacht haben, sondern eher ganz normale Aktivitäten unternommen haben, die man macht, wenn man dort wohnt, wie einen Saunabesuch.

14. Was hat euch beim Housesitting in London besonders überrascht oder begeistert?

Wir waren sehr überrascht, wie viel wir letztlich gelaufen sind, ohne es zu merken. Wir fanden es auch total schön, die verschiedenen Parks und Aussichtspunkte (in den Parks) zu erkunden.

Zudem sind wir immer wieder begeistert, wie herzlich willkommen die Londoner Gastgeber sind. Ich weiß, man hört hier auch mal anderes, aber wir haben nur positive Erfahrungen beim Housesitting in London gemacht.

15. Habt ihr Menschen kennengelernt oder Kontakte geknüpft, die euch in Erinnerung geblieben sind? Vielleicht in der Nachbarschaft oder durch die Hosts?

Wir haben zu allen Hosts, bei denen wir waren, ein sehr gutes Verhältnis und werden meist danach wieder angefragt.

Zu den Nachbarn haben wir in den meisten Fällen Smalltalk-Kontakt, da sie bereits informiert sind, dass wir zu der Zeit auf die flauschigen Freunde der Hosts aufpassen.

16. Welche London-Erlebnisse bleiben euch emotional besonders hängen?

Also ganz ehrlich: Wir hatten in Camden einen Glücksfall. Das Haus war direkt am Kanal und es war einfach wahnsinnig schön, auf dieser Terrasse zu sitzen und auf den Kanal zu schauen. Auch in Brockley hatten wir vom Schlafzimmer aus den Ausblick auf die gesamte Londoner Skyline und konnten jeden Abend den Sonnenuntergang vom Bett aus beobachten.

Mit London verbinden wir aber insgesamt viele schöne Erlebnisse, wie den Sonnenuntergang an der Westminster Abbey, wenn sich die Themse und der Himmel rosa färben. Genau deshalb kehren wir immer wieder gern zurück.

Beim Gassigehen entdecken Diana & Dieter authentische Stadtviertel von London.

17. Für wen eignet sich Housesitting in London besonders, und wem würdet ihr eher davon abraten?

Wir empfehlen es insbesondere Paaren, da man sich die Pflichten mit den Hunden zu zweit aufteilen kann. So hat man immer noch genug Zeit für die Remote-Work. Katzensits gibt es unserer Meinung nach nämlich nicht ganz so häufig; die wären natürlich entspannter.

Für Alleinreisende kann es sinnvoll sein, vorab ein bisschen zur Lage zu recherchieren und die Bewertungen sehr genau zu lesen. Wir haben bei der Unterkunftssuche in London schon vereinzelt Viertel gesehen, die in Reviews kritischer beschrieben wurden, zum Beispiel rund um Whitechapel.

18. Welche Tipps würdet ihr anderen geben, die zum ersten Mal in London housesitten möchten?

Plant euch davor und danach noch Zeit in einer Unterkunft ein, um wirklich alle Sightseeing-Spots zu sehen, die ihr unbedingt sehen wollt. Man unterschätzt schnell, wie groß London ist und wie lang man für ein Ziel unterwegs ist. So kann man meist während eines Housesits nur eine Sache machen und muss dann eigentlich wieder heim, weil die Hunde in der Regel 4-5 Stunden allein sein können, also etwa einen halben Tag.

19. Und zum Schluss: Würdet ihr in London erneut Häuser hüten? Welche Stadtteile würdet ihr gern noch erleben?

Ja, natürlich. Wir lieben London und inzwischen ist unsere Liste noch viel länger geworden, weil wir uns natürlich nicht mehr nach Sightseeing-Möglichkeiten erkundigen, sondern „London as a local“ erleben wollen, und da gibt es hier endlose Möglichkeiten.

Unsere Favoriten-Stadtteile möchten wir hier nicht verraten, damit sie nicht overhyped werden. 😊 Zudem sind die Stadtteile hier so vielfältig wie die Charaktere von Menschen. Du findest sicher deinen passenden, wenn du danach suchst.

So wirst du selbst zum Housesitter in London

Wenn Dianas & Dieters Erfahrungen dich neugierig gemacht haben und du London selbst als Zuhause auf Zeit erleben möchtest, kannst du direkt starten. Melde dich dazu am besten bei einer internationalen Plattform wie TrustedHousesitters an und erstelle ein aussagekräftiges Profil. Wichtig ist dabei, dass du ehrlich, sympathisch und zuverlässig wirkst. Lade ein freundliches Foto hoch, erzähle etwas über dich und deine Motivation und erwähne, falls du schon Erfahrung mit Tieren oder Hausbetreuung hast, auch diese. Nutze dazu auch Bilder von dir, die dich mit Tieren zeigen.

Die Anmeldung bei TrustedHousesitters ist erstmal komplett kostenlos*. Um dich auf einen Housesit zu bewerben, benötigst du eine kostenpflichtige Housesitter-Mitgliedschaft. In der folgenden Tabelle siehst du die Jahrespreise & was die Mitgliedschaften unterscheidet:

Für Sitter gibt es die folgenden drei Optionen für jährliche Mitgliedschaften bei TrustedHousesitters:

Basic
Sitter

119€
  • günstigste Variante bei TrustedHousesitters
  • weltweit Housesitting-Angebote finden und sich darauf bewerben
  • zzgl. Buchungsgebühr von ca. 10 € pro vereinbartem Sit
  • begrenzte Benachrichtigungen für neue Angebote

Beliebt

Standard
Sitter

149€

wie Basic, zusätzlich:

Premium
Sitter

239€

wie Standard, zusätzlich:

Über diesen Link bekommst du 15% Rabatt auf deine erste TrustedHousesitters-Mitgliedschaft*.
Der Rabatt wird automatisch vom regulären Preis abgezogen.

Suchfilter für London einstellen:

Sobald dein Profil steht, kannst du gezielt nach Angeboten in London suchen. Zum Beispiel kannst du in der App von TrustedHousesitters auch Suchfilter und Suchticker anlegen. So wirst du benachrichtigt, wenn ein Angebot reinkommt, das deinen Kriterien entspricht.

Tipp: Viele Hosts aus London und im Vereinigten Königreich suchen Housesitter über Weihnachten und Neujahr sowie in den Sommerferien, weil sie in dieser Zeit selbst verreisen.

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